Unsere Pferde
Auch Pferde sind schon seit Jahrtausenden in der Gesellschaft von Menschen zu finden. Sie symbolisieren Lebenskraft und innere wie äußere Stärke. Nur mit ihrer Hilfe ist es den Menschen immer wieder gelungen, neue Lebensräume zu erobern. Doch Pferde leben am liebsten in der Herde.
Als Fluchttiere sind sie ständig bemüht, ihre Umgebung zu beobachten. Weil ihre Augen seitlich am Kopf liegen, können sie fast rundum sehen. Sie orientieren sich an der Körpersprache ihrer Artgenossen (auch an der der Menschen) und haben einen ausgezeichneten Gehörsinn. Jede Ohrmuschel wird durch 16 verschiedene Muskeln bewegt und kann um 180° gedreht werden. Der ebenfalls besonders ausgeprägte Geruchssinn spielt eine große Rolle bei der Futtersuche und bei sozialen Kontakten. Pferde sind ausdauernde Pflanzenfresser, die viel Bewegung brauchen.
Bis zum ersten Lebensjahr spricht man bei einem Pferd vom „Fohlen“. Das weibliche Tier nennt man Stute, das männliche Hengst. Wenn der Hengst kastriert ist, wird er zum „Wallach“. Man kann Pferde nach ihrer Größe einteilen. So sind Lara und Nelson Ponys und Huzulenwallach Czar gehört zu den Kleinpferden. Oder man unterscheidet sie nach Farben, Typen und Rassen. So ist unser hübscher Wibe ein Wallach, Großpferd, Rappe, Warmblut und zu guter Letzt auch noch Friese.
Von allen anderen Huftieren unterscheiden sich Pferde und Pferdeartige (Esel und Zebras) dadurch, dass sie Einhufer sind. Bis auf die kräftig gewordene Mittelzehe haben sich alle Zehen zurückgebildet, sie endet im Huf. Bei guter Pflege und artgerechter Haltung können Hauspferde etwa 30 Jahre alt werden, manche sogar noch älter.














