Unsere Hunde

Dass unsere Haushunde von den Wölfen abstammen, ist gemeinhin bekannt. Zoologisch gesehen stammen sie aus der Familie der „Hundeartigen“, zu denen man auch die Schakale zählt. Wie lange Hunde aber bereits den Menschen begleiten, ist schwer nachzuweisen. Aufgrund diverser Knochenfunde waren die Hundeforscher bislang überzeugt, die Zähmung dieser Rudeltiere hätte vor 14.000 bis 18.000 Jahren stattge­funden. Jüngste genetische Studien deuten gar darauf hin,
dass der „Ur-Hund“ schon vor 135.000 Jahren geboren wurde. 

Hat der Mensch den Hund gezähmt oder war es doch umgekehrt? Die Vorfahren unserer Haushunde suchten die Gesellschaft der Menschen, weil sie von deren Nahrungsabfällen profitierten und machten sich nützlich, indem sie „ihre Menschen“ vor Gefahren beschützten. Erst als die Menschen wirklich sesshaft wurden, begannen sie die Hunde züchterisch zu verändern.

In jedem Fall ist die Beziehung zwischen Menschen und Hunden einzigartig. Hunde sind sozial unglaublich anpassungsfähig, aufmerksam und kooperativ und äußerst geschickt darin, die Signale der Menschen zu deuten. Sie haben einen ungewöhnlich guten Geruchs- und Spür­sinn, der sie zu hervorragenden Wächtern macht. Die Lernfähigkeit eines Hundes hängt selbstverständlich auch davon ab, wie sehr man sich mit ihm beschäftigt. Wie alt Hunde werden können, hängt von ihrer Rasse ab. Prinzipiell gilt: Kleine Hunde haben eine größere Lebenserwartung als große Hunde. 




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